World Oceans Day Touristen tragen 40% zum Plastikmüll im Mittelmeer bei

Letzte Woche lag ein Pilotwal im Sterben in Thailand, nachdem er mehr als 80 Plastiktüten verschluckt hatte. Dies entspricht erstaunlichen 8 kg Plastik im Magen der Kreatur. Obwohl ein Veterinärteam sich Mühe gab, starb der Wal am Freitagnachmittag (1. Juni).
Dies ist eine schockierende und heute (8. Juni) besonders ergreifende Geschichte - der jährliche Weltmeertag.
Mehr als Jedes Jahr werden 12,2 Millionen Tonnen Kunststoff in die Weltmeere abgeladen und es könnte noch schlimmer werden. Ein neuer Bericht des WWF (World Wide Fund for Nature) hat ergeben Touristen haben weitere 40 Prozent der Abfälle verursacht, die in das Mittelmeer gelangen - Das meiste davon ist Plastik.
Der WWF sagte, die Schuldigen seien Hotspots für Haustiertouristen in der Türkei, Spanien, Italien, Ägypten und Frankreich. Die Organisation sagt "Wenn wir jetzt nicht handeln, könnte bis 2050 mehr Plastik im Meer sein als Fisch."
Plastikmüll zersetzt sich langsam und wird von Meerestieren wie Delfinen, Robben, Papageientauchern, Schildkröten und Fischen oft als Nahrung verwechselt. Es wurde festgestellt, dass Sechser-Pack-Plastikringe, die Dosen zusammenhalten, Meerestiere verschlucken. Zwangsläufig kann Kunststoff in die Nahrungskette gelangen und auf unseren Tellern landen. Wenn es keine Verwüstung im Meer verursacht, wird es durch Plastikmüll wieder an die Küste zurückgebracht und verschmutzt dort alles.
Warum sollten wir uns interessieren? Laut WorldOceansDay.org:
Ein gesunder Weltozean ist entscheidend für unser Überleben. Der Ozean ist wichtig, weil er den größten Teil des Sauerstoffs, den wir atmen, erzeugt, uns ernährt, unser Klima reguliert, unser Trinkwasser reinigt und ein Arzneibuch mit Medikamenten anbietet.
In der BBC-Serie Blue Planet II des vergangenen Jahres kam es in der Öffentlichkeit zu einer Änderung der Einstellung hinsichtlich der Auswirkungen von Plastik auf das Meeresleben. Das Filmmaterial zeigt Tiere, die durch Plastik im Ozean verletzt oder getötet wurden.
Moderator David Attenborough beendete die Serie mit der Botschaft: "Die Zukunft allen Lebens hängt jetzt von uns ab."

Sir David Attenboroughs Nachricht für #WorldOceansDay. & # x1f30a; & # x1f499;
(Via @SustDev) pic.twitter.com/VSmR0kcL8p
- BBC Earth (@BBCEarth) 8. Juni 2017


ABTA (der Verband britischer Reisebüros) hat die jährliche Kampagne „Make Holidays Greener“ gestartet. Kunststoff steht im Mittelpunkt der diesjährigen Initiative von ABTA in Zusammenarbeit mit Travelife for Hotels & Accommodations. Diese Aktion läuft ab sofort bis Ende August.
Eine ABTA-Sprecherin sagte:
Die Verbraucher treiben Veränderungen voran und müssen eine Rolle spielen.
Urlauber, die sich bewusst sind, welche Auswirkungen ihre Nutzung auf die Umwelt haben kann, können die Entscheidung treffen, etwas nicht zu verwenden.
Dies wirkt sich positiv aus, da Reiseveranstalter und Hoteliers sehr auf den Verbraucher fokussiert sind.
In der Tat steigen Hotels ein und Ketten wie Melia und Iberostar beseitigen Plastikflaschen, Tassen, Taschen, Strohhalme und Untersetzer. Auch Unabhängige wie die Tongsai-Bucht in Koh Samui, Thailand, zeigen kreative Lösungen: Sie haben alle Plastik- und Papierstrohe aus dem Grundstück entfernt, indem sie stattdessen Zitronengras geschnitten haben, das in den eigenen Gärten des Resorts angebaut wurde.
Coffeeshops haben sich der Initiative angeschlossen, indem sie wiederverwendbare Tassen verkauft haben und jedes Mal, wenn Kunden sie wiederverwenden, einen Rabatt auf den Verkauf gewähren. Supermärkte haben ihre Kunden lange Zeit ermutigt, ihre Plastiktüten wieder zu verwenden.
Sogar Festivals wie Islands Secret Solstice, die nächste Woche in Reykjavik stattfinden, werden zu 100 Prozent mit Geothermie betrieben und gehören zu den ersten Festivals, die vollständig mit Geothermie betrieben werden, ohne auf mit fossilen Brennstoffen betriebene Generatoren angewiesen zu sein. Die Organisatoren werden auch ein vollständiges Strohverbot erlassen.
Wir können den Planeten noch retten!